Sebnitz

tl_files/images/sebnitz.jpgSebnitz, die Stadt des Kunstblumenhandwerk, mit seinen ca. 10000 Einwohnern liegt eingebettet in eine sanfte Hügel- und Tallandschaft am Rande des Nationalparks "Sächsische Schweiz". Großzügige Bürgerhäuser der Gründerzeit und ehemalige Produktionsgebäude aus der Blütezeit der Kunstblumenindustrie, aber auch Neubaugebiete, Eigenheimstandorte und Sport- und Freizeitanlagen bestimmen das äußere Erscheinungsbild der kleinsten "Großen Kreisstadt" Sachsens.

tl_files/images/sebnitz2.jpgDas Haus des Gastes mit der Touristinformation, die Sebnitzer Seidenblumenmanufaktur, das Kunstblumen- und Heimatmuseum, die Bibliothek mit ihrer "Grünen Leseinsel" und einer liebevoll gestalteten Parkanlage mit Freischach sowie die Stadthalle Sebnitz zählen zum touristischen und kulturellen Zentrum der Stadt. Der Marktplatz, mit seinen nach dem Stadtbrand von 1854 im spätklassizistischen Stil erbauten Häusern, steht als Bauensemble unter Denkmalschutz. Von hier aus steigen Straßen und Gassen zu den Bergen empor, eingefaßt von Häusern, Gärten und Wiesen. Im ältesten Teil von Sebnitz, in der Obergasse und Bergstraße, sind noch einige Umgebinde- und Fachwerkhäuser der Leineweber aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten und bewohnt.

 

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tl_files/images/sebnitz7.jpgUrzoo Sebnitz
In landschaftlich schöner Lage, eingebettet im Erholungsgebiet Forellenschänke, direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik, gibt es seit Sommer 1996 einen in seiner Art seltenen und seither vielbeachteten Urzeitpark. Über 400 Plastiken, zumeist Säugetiere und Kleinlebewesen, sind in der urgeschichtlichen Anlage zu sehen. Mit Phantasie und Können wurden sie in das mehr als 10.000qm große Freigelände eingeordnet. Die Stadt Sebnitz unterstützte von Anfang an das gemeinsame Projekt, so dass auch in Zukunft vom Urzeitpark noch manches Neue und Bewundernswerte zu erwarten ist.

tl_files/images/sebnitz4.jpgDie Blumenkunst entwickelte sich über Jahrzehnte zum bedeutendsten Industriezweig der Stadt. Heute wird Sebnitz die Seidenblumenstadt genannt. Ein Besuch in der einzigen Seidenblumenmanufaktur Deutschlands sowie im Blumeneisenkeller sollte keineswegs versäumt werden. Man kann sich in der Schauwerkstatt den Werdegang einer handgefertigten Seidenblume nicht nur ansehen, sondern sich auch unter fachlicher Anleitung selbst ein kleines Andenken "blümeln" und dieses oder andere schöne Stücke erwerben.